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Freiheit – ZIB

Das  Zitat im Bild#138 für die liebe Nova diese Woche – heute mit Impressionen dieser Woche von tiefblauem Himmel und der Schönheit der Natur!

So ein tiefblauer Himmel!

Mir fehlen momentan etwas die Worte – aber wenn ich beginne dann kommen sie auch wieder ins Fließen!

Einerseits die Freude, dass die Natur sich im Moment erholen kann. Andererseits spüre ich manchmal so stark das kollektive Leid und die Trauer in mir und dann laufen einfach die Tränen!

Eben beim Erstellen dieses Beitrags im Hintergrund den Segen des Papstes gesehen.

Ein Sinnbild dessen was es momentan auch an Isolation in der gesamten Welt gibt, wie er alleine über den großen Platz schritt! Und obwohl ich gerne alleine bin spüre ich jetzt auch manchmal die Isolation stärker! Bin daher froh das ich noch etwas arbeiten kann!

Bei der Arbeit steht momentan an – Einsamkeit und Angst lindern, versuchen zur Struktur zu motivieren, oder für 1 – 2 Stunden Gemeinsamkeit und Struktur geben. Einige dieser Bilder sind daher auch entstanden bei einem Gespräch in der Natur.

Denn eigentlich sind wir auch angehalten Abstand zu halten – was beim Besuch in manchen Wohnungen schwierig ist – im Auto schon mal gar nicht möglich, wenn ich zu Arzt oder Einkauf begleite. Obwohl ich die Klienten nach hinten setze. Und auch das DRK (mein Arbeitgeber) hat bei uns auch keine Schutzmasken mehr und auch schon zum Spenden aufgerufen. Die Masken gehen dann nur sehr schnell weg. Gestern habe ich die letzte von unserem Dienst bekommen. Aber meine liebe Nichte wird mir jetzt welche nähen, die ich dann auch waschen kann!

Macht noch das Beste aus dem Tag Sonne, bevor das schlechte Wetter beginnt – ein schönes Wochenende trotz Allem!

10 Kommentare

  1. Ja, wenn der Homo Sapiens, der begabte Mensch, die Natur nicht völlig ausbeuten und kaputt machen würde, könnte das Zitat zutreffen.

    Und wenn viele dieser „begabten“ Menschen sich mal angewöhnen würden, sich beim Husten und Niesen – vor allem wenigstens in geschlossenen Räumen, Bussen und Bahnen – ein Taschentuch fest vors Gesicht zu halten statt einfach in der Gegend herum zu rotzen, dann würden Milliarden Viren weniger auf dem Luftweg zum nächststehenden Opfer befördert.

    Mein Pflegedienst hat noch Schutzmasken für Schleif- und Lackierarbeiten im Baumarkt ergattern können. Die waren allerdings sauteuer. Dafür haben wir jetzt kein Sterillium mehr für die Hände bekommen. Das ist z.Z. selbst über den Apothekengroßhandel nicht zu kriegen. Zum Glück gibt es aber noch genügend Einweglatexhandschuhe. Klasse, daß dir deine Nichte Stoffmasken näht. Die sind auch viel besser. Ich habe noch alte Halstücher von meiner Mutter. Sieht komisch aus ist aber besser wie gar nix 🙂

    Ich wünsche dir und deinen Klienten alles Gute und bleibt gesund.
    Viele Grüße
    Dieter

    • Ja – wir haben auch kein Händedesinfektionsmittel mehr und keine Handschuhe. Wenn ich sie wirklich brauche weiß ich auch nicht woher. Denn auch wir müssen ja infizierte Klienten weiter betreuen. Ich habe noch ein paar Handschuhe übrig vom Haare färben 😉 und einen Rest von Sagrotan – den ich immer in der Tasche habe.
      Dir auch alles Gute und Gesundheit! Mit lieben Grüßen!

      • Es müssen nicht unbedingt klinische Handschuhe sein. Wir nehmen normale Einmal-Haushaltshandschuhe von Aldi.

        • Danke – da habe ich gar nicht dran gedacht – werde ich die nächste Zeit mal schauen ob ich noch welche finde!

  2. Liebe Liz,
    eine wundervolle Ablenkung in das Dunkel der Zeit hast du uns
    präsentiert, danke dafür.
    Die Angst scheint oft das ICH erdrücken zu wollen, die Hoffnung
    flackert schwach am Himmelszelt , die Stärke darf nicht verloren
    gehen um durchzuhalten.
    Von Herzen schreibe ich Dir „bleib gesund“, das kann man nicht
    genug wünschen.
    Hab einen sonnigen Tag und nutze ihn für dich ganz alleine
    irgendwo an einem stillen Plätzchen…

  3. Tja, mit der „Freiheit“ zumindest hingehen zu können wo man möchte, die ist hier ja nicht mehr vorhanden. Allerdings kann man sich dennoch entfalten, sei es kreativ oder auch einfach der Natur widmen. Mir fällt es nicht schwer, aber ich denke einigen Menschen wird es sehr schwer fallen.

    Mich entsetzt wenn ich so manche Fragen und Diskussionen im TV verfolge…Menschen die mit sich nichts mehr anfangen können und Kinder die verzweifeln weil sie vielleicht in der Wohnung bleiben müssen. Ich frage mich wirklich immer wann es angefangen hat das es verlernt wurde und auch warum. Gerade jetzt ist es für diese Menschen ideal wieder zueinander zu finden.

    Ich danke dir für dein schönes ZiB, freue mich sehr darüber. Hoffe ihr bekommt auch bald wieder die dringend notwendigen „Mittel“ um weiterhin helfen zu können (btw. bei uns sieht es diesbezüglich nicht anders aus)

    Wünsche dir dennoch ein schönes Wochenende, pass auf dich auf und bleib gesund.

    Liebe Grüsse

    N☼va

  4. Das Zitat kann man sicher so oder so auslegen besonders in Bezug zum begabten Menschen :))
    Aber insgesamt kann man nur hoffen, dass wir bald wieder alle Freiheiten genießen können, wie die Tiere auf deinen Bildern.

    Liebe Wochenendgrüße und bleib gesund
    Arti

  5. Liebe Liz,
    Deine Fotos von der großen Freiheit der Tiere gefallen mir sehr und ja wir müssen uns wirkich beschränken, aber so beraubt sind wir hier zum Glück noch nicht. Da hoffe ich das sich jetzt auch wirklich die letzten dran halten, damit wir nicht alles einbüßen müssen.
    Liebe Grüße und wie gut das Deine Nichte nähen kann, das ist eine tolle Idee. Die Mutter von unserem Mitarbeiter näht auch und bittet immer wieder um Kleidungsspenden, gut das ich vor Kurzem meine Bettwäsche sortiert habe,
    liebe Grüße und achte gut auf Dich
    Kirsi

  6. Liebe Liz, es wäre wünschenswert was Dein Zitat ausdrückt. Ich denke wir sind anders in diese Krise hineingegangen, als wir herauskommen. Möge dann Frieden und Freiheit für die Menschen sein , für alle die es sich so wünschen. Vielleicht muss deshalb Geduld und Verzicht geübt werden von denen die es können.
    Bleibe Du gesund und komme gut durch diese Zeit, herzlichst Klärchen

  7. Liebe Liz,

    ja die Freiheit bekommt gleich ein anderes Gesicht und man sieht im Moment was es heißt in seiner Freiheit eingeschränkt leben zu müssen. Es ist leider unerläßlich und so hoffe ich sehr, dass wir hinterher viel bewußter und intensiver mit der Freiheit umgehen werden. Hab recht lieben Dank für Deine netten Zeilen und pass gut auf Dich auf.

    Liebe Grüße
    Kerstin

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